{"id":124,"date":"2022-05-25T13:16:26","date_gmt":"2022-05-25T13:16:26","guid":{"rendered":"https:\/\/delmser-wasser.de\/?page_id=124"},"modified":"2023-01-16T20:09:59","modified_gmt":"2023-01-16T20:09:59","slug":"der-verein-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.delmser-wasser.de\/?page_id=124","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.19.4&#8243; background_color=&#8220;#478AC1&#8243; custom_padding=&#8220;0px|||||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.4&#8243; background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; border_width_all=&#8220;20px&#8220; border_color_all=&#8220;#FFFFFF&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><!-- divi:paragraph --><strong>Ein Auszug aus der Chronik &#8222;Delmsen &#8211; Geschichte und Geschichten &#8211; Festschrift zum 100-J\u00e4hrigen Bestehen des Sch\u00fctzenverein Delmsen von 1898 e.V.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->Den Delmser B\u00fcrgern des letzten Neubaugebietes d\u00fcrfte die Existenz der Wasserversorgungsanlage Delmsen e.V. kaum bekannt sein &#8211; sie werden vom Wasserversorgungsverband Rotenburg mit Trinkwasser versorgt. Wasser wurde im Sommer 1959, der au\u00dfergew\u00f6hnlich trocken und hei\u00df war. wie auch in vielen anderen Orten unserer Umgebung, sehr knapp. Presseschiagzeilen fragten zu dieser Zeit: \u201eWird Europa eine W\u00fcste?\u201c<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->Viele der bisher genutzten Hausbrunnen versiegten. Am h\u00e4rtesten betroffen waren einige Landwirte, die gr\u00f6\u00dfere Wassermengen f\u00fcr ihr Vieh ben\u00f6tigten. Als besonders ergiebig zeigten sich allerdings die Brunnen auf dem Harmshof und auf dem Johanneshof. Selbst aus Ilhorn lie\u00dfen Landwirte hier Wasser in Beh\u00e4ltnisse von 1.000 bis 2.000 Liter Wasser f\u00fcllen, um ihr Vieh zu versorgen. Die Pumpen standen kaum still.<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->Aus der Not heraus wurde am 2.10.1959 die Wasserversorgungsanlage f\u00fcr die Gemeinde Delmsen e.V. gegr\u00fcndet, am 13.10.1959 die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Soltau beantragt, in der Einladung zur Gr\u00fcndungsversammlung hei\u00dft es unter anderen: Durch Unterschrift haben sich inzwischen 33 Interessenten f\u00fcr die zentrale Wasserversorgungsanlage entschieden, weitere 7 ihre Beteiligung an dem Vorhaben m\u00fcndlich zugesagt, so da\u00df mit rund 40 Anschlu\u00dfwilligen gerechnet werden kann, wodurch sich die Kosten f\u00fcr die Anlage f\u00fcr den Einzelnen wesentlich enn\u00e4\u00dfigen worden. Am Freitag, dem 2. Oktober 1959, wird nunmehr um 20.00 Uhr in der Bahnhofsgastst\u00e4lte Wilm eine Gemeinderatssitzung stattfinden, auf der folgendes beraten und beschlossen werden soll:<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->1. Zusammenschlu\u00df der Interessenten in einem Verein<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->2. Auftragserteilung f\u00fcr die Brunnen-Bohrarbeiten<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->3, Finanzierung der Kosten<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:image {\"id\":212,\"sizeSlug\":\"large\",\"linkDestination\":\"none\"} --><\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"687\" src=\"https:\/\/delmser-wasser.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Brunnenbohrung-1024x687.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-212\" srcset=\"https:\/\/delmser-wasser.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Brunnenbohrung-980x658.jpg 980w, https:\/\/delmser-wasser.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Brunnenbohrung-480x322.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><\/p><figcaption class=\"wp-element-caption\">In m\u00fchseliger Handarbeit wurde nach Wasser gebohrt.<\/figcaption><\/figure>\n<p><!-- \/divi:image --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->Die beschlossene Satzung sah die Gemeinn\u00fctzigkeit mit der Aufgabe vor, eine Wasserversorgungsanlage zu bauen und zu unterhalten.<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->Zum 1 &#8211; Vorsitzenden w\u00e4hlte die Versammlung den Sattlermeister Hartwig Pr\u00f6hl, zu seinen Stellvertretern den Tierarzt Dr.med.vet. Werner Priepke und den Kaufmann Gustav Eilrich. Hans-Wilhelm L\u00fcdeniann. der 1971 nach dem Tode Pr\u00f6hls den Vorsitz \u00fcbernahm, wurde zu dieser Zeit schon als Schriftf\u00fchrer f\u00fcr den Verein t\u00e4tig. Otto von Wieding \u00fcbernahm viele Jahre das Z\u00e4hler-Ablesen sowie das Kassieren der Wassergelder und f\u00fchrte au\u00dferdem bis 1969 die Kasse. Seit 1971 zeichnet Hilde Dehnbostel f\u00fcr die Kasse verantwortlich. 2. Vorsitzender ist derzeit Manfred T\u00f6dter, Schriftf\u00fchrer Franz Clemenz.<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->Paragraph 6 der Gr\u00fcndungssatzung sah vor, da\u00df die Kosten der Anlage von allen Mitgliedern zu gleichen Teilen zu tragen sind und zwar gerechnet bis zur Wasseruhr im Haus des Mitgliedes. Daraus ergab sich letztendlich auch, da\u00df alle Anschlu\u00dfnehmer 75 Meter Graben auszuschachten und zus\u00e4tzlich drei Tage Arbeitsleistung zu erbringen hatten. Die Grundst\u00fccksgr\u00f6\u00dfe, tats\u00e4chliche Stra\u00dfenfront oder gar L\u00e4nge von der Hauptleitung bis ins Haus spielte dabei keine Rolle.<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->Am 5. Februar I960 konnte die Anlage eingeweiht werden. Die baren Kosten f\u00fcr die Mitglieder betrugen gut 50.000 DM. Jeder Anschlu\u00dfnehmer wurde mit 850 DM zur Kasse gebeten. Der Verein nahm au\u00dferdem einen Kredit in H\u00f6he von 9.800 DM auf, der mit den laufenden Wassergeldern abgetragen wurde. Zus\u00e4tzliche Kosten in H\u00f6he von 14.900 DM entstanden durch gr\u00f6dere Rohrquerschnitte, Hydranten usw. f\u00fc die Sicherstellung der L\u00f6schwasserversorgung in der Gemeinde Delmsen. Diese Kosten erstattete die Gemeinde in voller H\u00f6he; auch sie nahm daf\u00fcr einen Kredit auf.<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:image {\"align\":\"left\",\"id\":217,\"width\":395,\"height\":631,\"sizeSlug\":\"large\",\"linkDestination\":\"none\"} --><\/p>\n<p><!-- \/divi:image --><\/p>\n<p><!-- divi:image {\"align\":\"left\",\"id\":223,\"width\":395,\"height\":631,\"sizeSlug\":\"large\",\"linkDestination\":\"none\"} --><\/p>\n<p><!-- \/divi:image --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->Einem Bericht des \u00e4u\u00dferst r\u00fchrigen Vorsitzenden Hartwig Pr\u00f6hl vom 10.1.1961 an die Bezirksregierung L\u00fcneburg ist zu entnehmen, da\u00df die Leitungsl\u00e4nge damals 2,82 km betrug und im Jahre 1960 Uber Z\u00e4hler 4.932 Kubikmeter Wasser zum Preise von 0,15 DM je Kubikmeter abgegeben wurde. Daneben war ein viertelj\u00e4hrlicher Pauschalbetrag von 1 DM zu zahlen. Er gab weiterhin an. da\u00df von ca. 300 Einwohnern etwa 200 mit Wasser vom Verein versorgt wurde.<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->1963 lag der Verbrauch bei 7.906 Kubikmeter. 1964 bereits 9.647 Kubikmeter. Im vergangenen Jahr f\u00f6rderte die Anlage f\u00fcr insgesamt 144 Haushaitsanschl\u00fcsse rund 30.000 Kubikmeter zum Preis von 1,10 DM plus 7 % Mehrwertsteuer. Daneben ist eine Jahrespauschale von 72 DM zu zahlen.<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->Im Jahre 1981 wurde beim Landkreis Soltau-Fallingbostei das Wasserziehungsrecht f\u00fcr weitere zehn Jahre beantragt, aber nur f\u00fcr f\u00fcnf Jahre zugebilligt. K\u00fcnftig solle dann der kommunale und \u00fcberregionale Wasserversorgungsverband Rotenburg, dem sich die Gemeinde Neuenkirchen angeschlossen hatte, \u00fcbernehmen. Nach einigem Hin und Her reichte der Verein 1983 Klage beim Verwaltungsgericht Stade gegen den Landkreis ein. Der Verein bem\u00fchte mehrere fachkundige Rechtsanw\u00e4lte. Vom Rathaus f\u00fchlte der Verein sich im Stich gelassen. Um politischen Druck zu erzeugen, holte man sich p\u00fcnktlich zum beginnenden Landtagswahlkampf f\u00fcr den 4. Juni 1986 die amtierenden Landtagsabgeordneten Gustav Isernhagen (CDU), Dieter M\u00f6hrmann (SPD), Dietrich Wiedemann<br \/>(die Gr\u00fcnen) sowie von der FDP Herrn von Rosen zu einem In formations- und Diskussionsabend in den vollbesetzten Saal des Gasthauses Leverenz. Die erhoffte Wende brachte auch das nicht.<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->Zahlreiche Schrifts\u00e4tze der Anw\u00e4lte, verschiedene Gespr\u00e4che mit Fachleuten und Politikern, dem Landkreis und dem Wasserversorgungsverband Rotenburg folgten. Zeitweilig lie\u00dfen tiefsitzende Emotionen wenig Raum f\u00fcr sachliche Gespr\u00e4che. Laut den vorliegenden Akten konnte Anfang Februar 1988 ein erster Durchbruch erzielt werden. Hans-Wilhelm L\u00fcdemann, Manfred T\u00f6dter und Rechtsanwalt Dr. Rothardt aus Soltau von seiten des Vereines, B\u00fcrgermeister Heinz S\u00f6hnholz, seine Stellvertreter Rolf Baden und Wilfried Wilkens mit Gemeindedirektor Rymarczyk seitens der Gemeinde konnten sich auf eine gemeinsame Linie einigen. Bereits am 28. M\u00e4rz 1988 wurde dann zwischen diesen beiden Seiten sowie dem beteiligten Landkreis Soltau-Fallingbostel und dem Wasservensorgungsverband Rotenburg ein Vergleich geschlossen und die Klage gegen den Landkreis zur\u00fcckgezogen werden.<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph -->In dem Vergleich wurde dem Verein das Wasserziehungsrecht bis zum 31.12.2000 zugesprochen. Die Rotenburger verzichteten bis dahin auf den Anschlu\u00df der bisher versorgten Gebiete Delmsens und erhalten pro Kubikmeter vom Delmser Verein gef\u00f6rderten Trinkwassers 0,10DM-sozusagen als Entsch\u00e4digung f\u00fcr entgangenen Gewinn. Neue Baugebiete in Delmsen k\u00f6nnen k\u00fcnftig vom Versorgungsverband Rotenburg erschlossen werden. Er tut es seither. In gut zwei Jahren l\u00e4uft diese Vereinbarung aus. Wie wird es dann weitergehen?<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Auszug aus der Chronik &#8222;Delmsen &#8211; Geschichte und Geschichten &#8211; Festschrift zum 100-J\u00e4hrigen Bestehen des Sch\u00fctzenverein Delmsen von 1898 e.V.&#8220; Den Delmser B\u00fcrgern des letzten Neubaugebietes d\u00fcrfte die Existenz der Wasserversorgungsanlage Delmsen e.V. kaum bekannt sein &#8211; sie werden vom Wasserversorgungsverband Rotenburg mit Trinkwasser versorgt. 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Wasser wurde im Sommer 1959, der au\u00dfergew\u00f6hnlich trocken und hei\u00df war. wie auch in vielen anderen Orten unserer Umgebung, sehr knapp. Presseschiagzeilen fragten zu dieser Zeit: \u201eWird Europa eine W\u00fcste?\u201c<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Viele der bisher genutzten Hausbrunnen versiegten. Am h\u00e4rtesten betroffen waren einige Landwirte, die gr\u00f6\u00dfere Wassermengen f\u00fcr ihr Vieh ben\u00f6tigten. Als besonders ergiebig zeigten sich allerdings die Brunnen auf dem Harmshof und auf dem Johanneshof. Selbst aus Ilhorn lie\u00dfen Landwirte hier Wasser in Beh\u00e4ltnisse von 1.000 bis 2.000 Liter Wasser f\u00fcllen, um ihr Vieh zu versorgen. Die Pumpen standen kaum still.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Aus der Not heraus wurde am 2.10.1959 die Wasserversorgungsanlage f\u00fcr die Gemeinde Delmsen e.V. gegr\u00fcndet, am 13.10.1959 die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Soltau beantragt, in der Einladung zur Gr\u00fcndungsversammlung hei\u00dft es unter anderen: Durch Unterschrift haben sich inzwischen 33 Interessenten f\u00fcr die zentrale Wasserversorgungsanlage entschieden, weitere 7 ihre Beteiligung an dem Vorhaben m\u00fcndlich zugesagt, so da\u00df mit rund 40 Anschlu\u00dfwilligen gerechnet werden kann, wodurch sich die Kosten f\u00fcr die Anlage f\u00fcr den Einzelnen wesentlich enn\u00e4\u00dfigen worden. Am Freitag, dem 2. Oktober 1959, wird nunmehr um 20.00 Uhr in der Bahnhofsgastst\u00e4lte Wilm eine Gemeinderatssitzung stattfinden, auf der folgendes beraten und beschlossen werden soll:<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>1. Zusammenschlu\u00df der Interessenten in einem Verein<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>2. 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Hans-Wilhelm L\u00fcdeniann. der 1971 nach dem Tode Pr\u00f6hls den Vorsitz \u00fcbernahm, wurde zu dieser Zeit schon als Schriftf\u00fchrer f\u00fcr den Verein t\u00e4tig. Otto von Wieding \u00fcbernahm viele Jahre das Z\u00e4hler-Ablesen sowie das Kassieren der Wassergelder und f\u00fchrte au\u00dferdem bis 1969 die Kasse. Seit 1971 zeichnet Hilde Dehnbostel f\u00fcr die Kasse verantwortlich. 2. Vorsitzender ist derzeit Manfred T\u00f6dter, Schriftf\u00fchrer Franz Clemenz.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Paragraph 6 der Gr\u00fcndungssatzung sah vor, da\u00df die Kosten der Anlage von allen Mitgliedern zu gleichen Teilen zu tragen sind und zwar gerechnet bis zur Wasseruhr im Haus des Mitgliedes. Daraus ergab sich letztendlich auch, da\u00df alle Anschlu\u00dfnehmer 75 Meter Graben auszuschachten und zus\u00e4tzlich drei Tage Arbeitsleistung zu erbringen hatten. 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Daneben war ein viertelj\u00e4hrlicher Pauschalbetrag von 1 DM zu zahlen. Er gab weiterhin an. da\u00df von ca. 300 Einwohnern etwa 200 mit Wasser vom Verein versorgt wurde.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>1963 lag der Verbrauch bei 7.906 Kubikmeter. 1964 bereits 9.647 Kubikmeter. Im vergangenen Jahr f\u00f6rderte die Anlage f\u00fcr insgesamt 144 Haushaitsanschl\u00fcsse rund 30.000 Kubikmeter zum Preis von 1,10 DM plus 7 % Mehrwertsteuer. Daneben ist eine Jahrespauschale von 72 DM zu zahlen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Im Jahre 1981 wurde beim Landkreis Soltau-Fallingbostei das Wasserziehungsrecht f\u00fcr weitere zehn Jahre beantragt, aber nur f\u00fcr f\u00fcnf Jahre zugebilligt. K\u00fcnftig solle dann der kommunale und \u00fcberregionale Wasserversorgungsverband Rotenburg, dem sich die Gemeinde Neuenkirchen angeschlossen hatte, \u00fcbernehmen. Nach einigem Hin und Her reichte der Verein 1983 Klage beim Verwaltungsgericht Stade gegen den Landkreis ein. Der Verein bem\u00fchte mehrere fachkundige Rechtsanw\u00e4lte. Vom Rathaus f\u00fchlte der Verein sich im Stich gelassen. Um politischen Druck zu erzeugen, holte man sich p\u00fcnktlich zum beginnenden Landtagswahlkampf f\u00fcr den 4. Juni 1986 die amtierenden Landtagsabgeordneten Gustav Isernhagen (CDU), Dieter M\u00f6hrmann (SPD), Dietrich Wiedemann<br>(die Gr\u00fcnen) sowie von der FDP Herrn von Rosen zu einem In formations- und Diskussionsabend in den vollbesetzten Saal des Gasthauses Leverenz. Die erhoffte Wende brachte auch das nicht.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Zahlreiche Schrifts\u00e4tze der Anw\u00e4lte, verschiedene Gespr\u00e4che mit Fachleuten und Politikern, dem Landkreis und dem Wasserversorgungsverband Rotenburg folgten. Zeitweilig lie\u00dfen tiefsitzende Emotionen wenig Raum f\u00fcr sachliche Gespr\u00e4che. Laut den vorliegenden Akten konnte Anfang Februar 1988 ein erster Durchbruch erzielt werden. Hans-Wilhelm L\u00fcdemann, Manfred T\u00f6dter und Rechtsanwalt Dr. Rothardt aus Soltau von seiten des Vereines, B\u00fcrgermeister Heinz S\u00f6hnholz, seine Stellvertreter Rolf Baden und Wilfried Wilkens mit Gemeindedirektor Rymarczyk seitens der Gemeinde konnten sich auf eine gemeinsame Linie einigen. Bereits am 28. M\u00e4rz 1988 wurde dann zwischen diesen beiden Seiten sowie dem beteiligten Landkreis Soltau-Fallingbostel und dem Wasservensorgungsverband Rotenburg ein Vergleich geschlossen und die Klage gegen den Landkreis zur\u00fcckgezogen werden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>In dem Vergleich wurde dem Verein das Wasserziehungsrecht bis zum 31.12.2000 zugesprochen. Die Rotenburger verzichteten bis dahin auf den Anschlu\u00df der bisher versorgten Gebiete Delmsens und erhalten pro Kubikmeter vom Delmser Verein gef\u00f6rderten Trinkwassers 0,10DM-sozusagen als Entsch\u00e4digung f\u00fcr entgangenen Gewinn. Neue Baugebiete in Delmsen k\u00f6nnen k\u00fcnftig vom Versorgungsverband Rotenburg erschlossen werden. Er tut es seither. In gut zwei Jahren l\u00e4uft diese Vereinbarung aus. 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